Bilanz der BZA-Präsenz beim SPD-Parteitag
SPD sieht Zeitarbeit differenziert – Andrea Nahles am BZA-Stand
BZA-Pressesprecher Michael Wehran und Andrea Nahles im Gespräch

Walter Riester, Bundesminister (a.D.), und Hans Kaspers, BZA-Vorstandsmitglied

Sigmar Gabriel, designierter Parteivorsitzender der SPD

SPD-Schatzmeisterin Dr. Barbara Hendricks, BZA-Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen und BZA-Vorstandsmitglied Hans Kaspers
16.11.2009 bza // Auf dem dreitägigen SPD-Bundesparteitag in Dresden – bei dem vor allem die Neuwahl der Parteispitze und grundsätzliche Weichenstellungen auf dem Programm standen – hat der BZA an seinem Stand zahlreiche Gespräche mit SPD-Spitzenpolitikern, wie Generalsekretärin Andrea Nahles, und vielen anderen Delegierten geführt.
Nahezu alle Gesprächspartner haben sich differenziert und aufgeschlossen zur Zeitarbeit geäußert und unterstrichen, wie wichtig die Branche für eine flexible Arbeitswelt ist. Die Gäste am BZA-Stand betonten, dass sich das klassische, traditionelle Arbeitsleben gewandelt habe und Zeitarbeit bei dieser Entwicklung eine wichtige Funktion erfülle.
In seiner knapp zweistündigen "Bewerbungsrede" vor den SPD-Delegierten hat sich SPD-Chef Sigmar Gabriel ebenfalls der Zeitarbeit gewidmet – er hat die Branche nicht grundsätzlich kritisiert, jedoch die niedrigen Tarife einiger "Pseudoarbeitgeber und -Gewerkschaften" moniert, so Gabriel wörtlich. In einem der zahlreichen Beschlüsse setzt sich die SPD für eine erneute, stärkere Regulierung der Branche ein – was jedoch im wesentlichen dem SPD-Wahlprogramm zur letzten Bundestagswahl entspricht und daher keine neue Herangehensweise der Partei an die Zeitarbeit darstellt.
Fotos vom SPD-Parteitag finden Sie hier:
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