BZA-Ausschuss Internationales

Mitglieder treffen hochrangige EU-Akteure in Brüssel


BZA-Vizepräsidentin Heide Franken mit  Armindo Silva, Direktor der
Generaldirektion Beschäftigung der EU-Kommission

Die Ausschussmitglieder mit den beiden EU-Abgeordneten Gesine Meißner und Jutta Steinruck.

Die Ausschussmitglieder mit den beiden EU-Abgeordneten Gesine Meißner und Jutta Steinruck.

20.11.2009 bza // Der BZA-Ausschuss Internationales ist am 16. November auf einer Reise nach Brüssel mit hochrangigen Vertretern der EU-Institutionen zusammengetroffen. Der Gruppe unter Leitung der BZA-Vizepräsidentin Heide Franken gehörten u.a. Peter Auth, Herbert Milz, André Ozolins und Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen an.

Kern der Reise bildeten Treffen mit den Mitgliedern des EU-Parlaments Inge Gräßle (CDU), Gesine Meißner (FDP) und Jutta Steinruck (SPD). Die Abgeordneten diskutierten mit den BZA-Ausschussmitgliedern die Rolle der Zeitarbeit als Wirtschaftsfaktor und Stabilisator am Arbeitsmarkt sowie europarechtliche Themen, wie die Entsenderichtlinie, die Öffnung des europäischen Arbeitsmarkts und die Soziale Agenda. Gemeinsam gingen alle Beteiligten davon aus, dass die Bedeutung der Zeitarbeit EU-weit zunehmen wird.

Zuvor war die Gruppe von Armindo Silva, dem für die Zeitarbeit zuständigen Direktor der Generaldirektion Beschäftigung der EU-Kommission, und weiteren Kommissionsbeamten empfangen worden. Auch dieser Kreis besprach die Entsenderichtlinie, die Umsetzung der Zeitarbeitsrichtlinie und die so genannte Post-Lissabon-Strategie (künftige EU-Beschäftigungsstrategie).

Bereits am Vortag hatte sich der Ausschuss mit Mitarbeitern von Eurociett - dem europäischen Dachverband der Zeitarbeit - zusammengesetzt, um gemeinsame Lobbyaktivitäten auf europäischer und nationaler Ebene zu besprechen.

Alle Brüsseler Gesprächspartner äußerten einvernehmlich, dass sie den Beitrag der Branche zum Beschäftigungsaufbau vor der Krise und die aktuelle positive Entwicklung wahrgenommen hätten und an einer Fortführung dieser Erfolgsgeschichte interessiert seien.


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