Koalitionsvertrag
BZA begrüßt Bekenntnis zur Tarifautonomie
26.10.2009 bza // Der Bundesverband Zeitarbeit e.V. (BZA) begrüßt das Vorhaben der Koalitionspartner die Mindestlohnfrage in der Zeitarbeit offen zu halten und die Tarifautonomie zu stärken. BZA-Präsident Volker Enkerts betont: "Richtig ist, einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn nicht einzuführen und dies den Tarifpartnern zu überlassen. Nur so lassen sich branchengerechte Lösungen finden. Der BZA fordert seit Jahren, die Zeitarbeit in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufzunehmen und den tariflichen Mindestlohn in der Zeitarbeit einzuführen und für allgemeinverbindlich zu erklären. Die Öffnung des Arbeitsmarktes für Osteuropäer in 2011 wird für einen enormen Druck auf die Löhne und Gehälter vor allem im Niedriglohnsektor sorgen. Die Zeitarbeitsbranche braucht zur Erhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit einen tariflichen Mindestlohn. Wir fordern die Koalitionspartner auf, den dringenden Handlungsbedarf zu erkennen und die Zeitarbeit ins Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufzunehmen."