BZA auf dem SPD-Bundesparteitag in Dresden
SPD muss ihre Arbeitsmarktpolitik zukunftsfähig halten

Sigmar Gabriel, designierter SPD-Parteivorsitzender, auf dem Bundesparteitag
13.11.2009 bza // Auf dem mit Spannung erwarteten SPD-Bundesparteitag in Dresden (13.-15.11.) ist der BZA mit einem Stand vertreten, um für die Interessen der Zeitarbeit einzutreten. Neben den Vorstandsmitgliedern Hans Kaspers und Wilhelm Oberste-Beulmann und den Bezirkssprechern Dr. Rainer Bungert und Gerrit Michaelis ist der BZA mit Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen und Mitarbeitern präsent.
Nach der Bundestagswahl, harten Auseinandersetzungen und dem Beginn eines grundlegenden Erneuerungsprozesses stehen bei der SPD nun wesentliche Entscheidungen an. Mit grundsätzlichen Weichenstellungen bestimmt die SPD ihre eigene Zukunft – prägt aber gleichzeitig auch die Diskussionen über die Gesellschaft von morgen.
Für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik bedeutet dies, Vorstellungen von einer sozialen Arbeitswelt weiter in die Zukunft zu transportieren. Denn die Arbeitswelt verändert sich ständig - und mit ihr die Bedeutung der so genannten Stammbelegschaft. Das klassische, unbefristete, 40 Jahre andauernde Vollzeitarbeitsverhältnis der Industriegesellschaft hat sich nicht nur überlebt, sondern zwängt die Menschen auch in zu starre, oft fremdbestimmte Karrierewege.
Mit einem Positionspapier fordert der BZA die SPD auf, ihre Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auch künftig an neue Situationen anzupassen, um so u.a. gute Zeitarbeit zu ermöglichen.
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